ISE 2019 – DEN TRENDS DER AV-BRANCHE AUF DER SPUR

Mit mehr als 81.000 Besuchern und 1.300 Ausstellern verzeichnete die Integrated Systems Europe (ISE), die weltweit größte AV-Messe in Amsterdam, erneut einen Besucher- und Ausstellerrekord. Auch in diesem Jahr waren alle bedeutenden Marken aus dem AV-Segment vertreten und präsentierten unter anderem die neuesten Displays, Projektoren und Digital-Signage-Lösungen.

Bei der schieren Summe an unglaublich einfallsreichen wie interessanten Produkten auf der ISE fällt es zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Wohin entwickeln sich die Produkte? Welche Trends sind erkennbar? Dieser Frage sind wir nachgegangen und stellen heute unsere persönlichen vier Haupttrends der diesjährigen ISE vor:

Design – Design – Design

Nicht nur im Bereich Consumer Electronics, sondern auch im professionellen Anwendungsbereich gewinnt das Design von AV-Medienprodukten zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen von Veranstaltungen ist die „Technik zwar nur ein Mittel zum Zweck!“, um die relevanten Inhalte eines Events in den Vordergrund zu rücken und effektvoll in Szene zu setzen, aber natürlich unentbehrlich im Einsatz. Gerade deshalb, ist es um so wichtiger, dass AV-Produkte, die sichtbar eingesetzt werden, sich optisch nicht „verstecken“ müssen. Der Trend geht eindeutig hin zu hochwertigen Designs, die „zeitgemäß“, „elegant“ und „ästhetisch“ gestaltet sind. So können einige neue AV-Produkte nicht nur durch ihre technische Performance überzeugen, sondern durch eine elegante Bauform, eine attraktive Farbauswahl und eine insgesamt ansprechende Optik, die die transportierten Inhalte effektvoll unterstützt.

Der rollbare OLED TV R von LG überzeugt mit seinem schlichten Design und begeistert mit seiner filigranen Aufrollmechanik


Produkte werden multifunktionaler und Gesamtlösungen intelligenter

Kunden wünschen sich Produkte die „mitdenken“, die mehr als eine Funktion abdecken und sich am besten noch so bedienen lassen wie man es von eigenen Devices gewohnt ist: intuitiv und selbsterklärend.

So gibt es die ersten Medienserver, die direkt die Steuerung der Projektoren ermöglichen und so eigenständig die Justierung der Geräte vornehmen.

Mit Microflex Complete Wireless von Shure wird beispielsweise jeder Raum zu einem Besprechungsraum. Drahtlostechnik, die einfach und stabil funktioniert.


Team-Kollaboration und Interaktion wird immer einfacher

Kollaboration ist in aller Munde, doch leider sind die technischen Hürden und somit auch die damit verbundenen Kosten immer noch sehr hoch. Ob es sich um interaktive Whiteboards und Flipcharts, einfache Telefon- und Videokonferenzsysteme (auch schon in 4K), Konferenzmikrofone und kabellose Konferenzsysteme handelt – zunehmend kommen die ersten, erschwinglichen und bedienerfreundlichen Produkte auf den Markt.

Unabhängig vom Endgerät, das zur Team Kollaboration genutzt wird, wird das Thema Wireless Connectivity zwischen den Geräten zunehmend vom Markt adressiert – und das mit zunehmender Übertragungsqualität (4k), ohne Software-Installation und natürlich systemübergreifend.

Die Northvision 4k Wireless Collaboration Solution punktet durch einfaches plug & play und verbindet bis zu 10 Personen in einem Meetingraum und erlaubt einfaches switchen von einer Präsentation zur nächsten – und das ganz ohne Software-Installation.


Mehr Leistung bei kleinerer und flexibler Bauform

Getreu dem Motto „Schneller, höher, weiter“ entwickeln Hersteller ihre Produkte immer weiter. Videopulte werden flexibler und können unterschiedlichste Formate verwalten und umwandeln. Projektoren bieten bei nahezu gleicher Größe immer mehr Leistung und bieten durch immer weitere Optiken zunehmend flexiblere Einsatzorte. LED-Wände werden immer hochauflösender und können flexible Trägerelemente auch auf gekrümmten Strukturen installiert werden. OLED-Screens werden robuster und somit eine echte Konkurrenz für LED-Wände und Projektionsflächen. Und transparente OLED-Screens begeistern nach wie vor das Publikum und garantieren einen echten WOW-Effekt.

LED-Module Freeform von Ledeca, ermöglichen ein freies und flexibles „3D-Modellieren“ einer LED-Wand