Die Event Experience steht im Mittelpunkt – On-Site und On-Screen

Die COVID-19-Pandemie stellt die Veranstaltungsbranche vor neue Herausforderungen. Aber wie so oft geht auch diese Krise Hand mit Hand mit Innovationen. Wie andere Branchen passt sich auch die Veranstaltungsbranche an, um neue Wege zu gehen und Lösungen zu finden.

Durch die Pandemie sind wir alle vertrauter mit virtueller Technologie geworden. Kinder und Lehrer tauschten das Klassenzimmer gegen das Internet und Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit Plattformen wie Microsoft Teams, Zoom und anderen von zu Hause miteinander. Während jüngere Generationen ohnehin in Zeiten von FaceTime und Video-Chats aufgewachsen sind, lernen auch ältere Generationen, auf digitale Tools zurückzugreifen. Aber auch Events profitieren von virtuellen Chancen.

Schon früher gab es Ansätze, um Veranstaltungen und Meetings digitaler zu machen und ins Internet zu bringen. Oft wurde dabei aber vergessen, dass es nicht reicht, Menschen vor dem Bildschirm einfach nur ein Event zu zeigen. Man muss sie in die Live Experience integrieren und sie zum Teil der Inszenierung machen. Wie bei traditionellen Live Events ist es auch bei Hybrid und Virtual Events wichtig, jeden Teilnehmer anzusprechen.

Nur wenn sich Teilnehmer vor Ort und vor dem Bildschirm miteinander austauschen und Kontakte knüpfen können, bleibt eine Veranstaltung in Erinnerung. Dank virtueller Tools lassen wir die Grenze zwischen Teilnehmern on-site und on-screen verschwimmen.

 

Eine Experience – Mehrere Locations

Denn in den letzten Jahren hat sich einiges verändert. Wir haben große Fortschritte in den Bereichen Technologie, Hardware, Internetverfügbarkeit und Online-Vernetzung erlebt. Am wichtigsten ist jedoch, dass Teilnehmer von Meetings und Veranstaltungen jetzt selbstverständlicher mit der Technologie umgehen können. Für Teilnehmer ist es heutzutage einfacher als je zuvor, sich auch dann in die Event Experience einzubringen, wenn sie nicht live dabei sind.

Hybride Meetings ermöglichen es uns, Veranstaltungsteilnehmer zuverlässig, aber gerade in Pandemie-Zeiten auch sicher miteinander zu verbinden. Denn persönliche Meetings entwickeln sich weiter: sie werden integrativer, um Teilnehmer unabhängig von ihrem Standort in Live Meetings einzubeziehen. Dadurch lassen sich auch viele Herausforderungen der Pandemie bewältigen, wie Abstandsregelungen und limitierte Teilnehmerzahlen.

Teilnehmer können über mehrere Räume und Locations hinweg miteinander vernetzt werden. Die richtige technische Unterstützung sorgt dabei für die nötige Barrierefreiheit, um allen Teilnehmern die gleiche ansprechende und nachhaltige Event Experience zu garantieren. Auf diesem Weg können wir außerdem dem individuellen Sicherheitsempfinden jedes Teilnehmers gerecht werden.

Wenn uns die Pandemie etwas gelehrt hat, dann, dass wir bei der Inszenierung einer Veranstaltung nicht zwischen Teilnehmern on-site und on-screen unterscheiden sollten. Teilnehmer müssen gleichermaßen angesprochen werden, damit ein Event ein nachhaltiger Erfolg wird. Dafür ist es wichtig zu verstehen, dass Hybrid und Virtual Events kein notwendiges Übel sind, das uns durch COVID-19 aufgezwungen wird. Vielmehr sind sie Chancen, Teilnehmer auch dann miteinander zu verbinden und in den Mittelpunkt zu rücken, wenn nicht alle live dabei sein können.